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Technik des Beierns

Die Technik des Beierns kann vereinfacht so dargestellt werden:

Die Technik des Beierns kann vereinfacht so dargestellt werden:

  1. Die Glocken werden leicht schräggestellt und so arretiert, dass sie nicht schwingen können.
  2. Die Klöppel werden mit Spannseilen nahe an den Glockenschlagrand gespannt. In diese waagerechten Spannseile hängt man senkrechte Zugseile ein.
  3. Durch kräftiges, kurzes Ziehen am Zugseil wird über das Spannseil der Klöppel gegen den Rand der Glocke gezogen, so dass ein Ton entsteht. Beim Loslassen des Zugseiles geht der Klöppel in seine Ausgangsstellung zurück.

 

1. Schrägstellen 2. Klöppel fixieren 3. Spannseil

In Büttgen wird jede der fünf Glocken von einem Mann gespielt. Ein sechster gibt als „Dirigent“ die Melodie vor. Die entsprechende Noten sind als farbige Notenzeichen oder Glocken auf einer Tafel aufgezeichnet. Jeder Glocke ist eine dieser Farben zugeordnet, so dass für die „Glockenspieler“ auch daran ersichtlich ist, wann sie am Zugseil ziehen müssen.

Den Beiermännern stehen folgende Glocken zur Verfügung:

  1. Sebastianus-Glocke, 2.700 kg, Ton c’, Gussjahr 1985
  2. Aldegundis-Glocke, 1800 kg, Ton d’, Gussjahr 1863 (Neuguss nach Sprung, wahrscheinlicher Erstguss 1647)
  3. Christus-König-Glocke, 980 kg, Ton f’, Gussjahr 1953
  4. Marien-Glocke II, 670 kg, Ton g’, Gussjahr 1960
  5. Marien-Glocke I, 390 kg, Ton a’, Gussjahr 1927

 

Im Übrigen ist dieses Geläut nach Aussage des Glockensachverständigen der Erzdiözese Köln, Gerhard Hoffs,

„einer Bischofskirche würdig.“

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