Heft 23: Büttgen in der französischen Zeit 1794-1814 - Teil II

Heft 23: Büttgen in der französischen Zeit 1794-1814 - Teil II
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Für den zweiten Band über die Franzosenzeit hat der Verfasser wieder in großem Umfang Archive ausgewertet, vor allem in Büttgen, Kaarst und Düsseldorf. Es ist erstaunlich, wie lebendig das Bild damaligen Lebens ist, das uns aus diesen eigentlich "trockenen" Unterlagen entgegentritt. Hauptsächliche Themen sind die Kirchengeschichte, die Schulgeschichte sowie der Übergang des Landbesitzes aus kirchlicher in private Hand als Folge der Säkularisation. In einzelnen Fällen ist der Nachweis gelungen, wie Büttger Bauern den Ankauf der vorher von ihnen als Pachthöfe im klösterlichen Besitz bewirtschafteten Bauernhöfe finanzieren konnten. Besonders hervor treten die Gestalten des Büttger Lehrers und Adjunkten (heute: Beigeordneter) Johann Heinrich Viehoff, des Bürgermeisters Johann Josephs und des Küsters Joseph Georg Seitz. Große Bedeutung für Büttgen hatten aber auch der Neußer Notar Dünbier und der Steuereinnehmer Johann Peter Eichhoff, der bereits vor der französischen Revoluti- on in Bonn und Köln publizierte, ab 1798 als französischer Regierungskommissar in Neuss wirkte und trotz seines undankbaren Amtes als Steuereinnehmer das Vertrauen der Bevölkerung besaß.

Spezifikationen

  • Verfasser: Reinhold Mohr
  • Erschienen: September 2001
  • Paperback: 242
  • Verfügbarkeit: lieferbar
  • Verkaufspreis: 8,00 €
  • Artikel-Klicks: 2194

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