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Edelknabenkönig Lukas Högener

Im letzten Jahr fand einen Tag vor dem Königs-und Oberstehrenabend das Schießen um die Würde des Edelknabenkönigs statt. Nachmittags trug die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr WM-Spiel gegen Serbien aus, das schließlich mit 0:1 verloren ging. Natürlich saß auch Lukas Högener vor dem Fernseher und war nach Spielende mächtig geladen. Er machte sich mit den Worten „Dafür hole ich heute den Vogel runter“ auf den Weg zum Königsvogelschießen.

Dort erwies sich der Holzvogel einmal mehr als zäher Zeitgenosse bis es schließlich Lukas tatsächlich gelang, dem Vogel den Gnadenschuss zu verpassen. Die Proklamation durch Heinzy Nilges bekam Lukas’ Mutter ute per Handy nach Dresden übertragen, wo sie das Wochenende verbrachte. Die Suche zweier Minister ist nicht immer ganz einfach, weil die Schar der Bewerber nahezu unübersichtlich ist. Lukas Högener hat aber Ruhe bewahrt und seinen Freunden Lewin Endler sowie Simon Krüll, die er bereits seit der Grundschule bzw. dem Kindergarten kennt, diese Ämter übertragen. Neben dem Edelknabenkorps bleiben sie durch den Sport in Verbindung. Lukas und Lewin besuchen das Georg-Büchner-Gymnasium, Simon drückt die Schulbank in der Realschule Kleinenbroich. Die Begeisterung fürs Schützenwesen ist den 11-jährigen wie so vielen ihrer Vorgänger in die Wiege gelegt worden. Lukas Opa war Scheibenschütze, der Vater und beide Opas von Simon Krüll verstärken zu Pfingsten das Regiment in Grefrath. Dort ist seit sechs Jahren auch Simon als Edelknabe dabei. Natürlich ist Lewin Endler nicht der einzige Schütze seiner Familie, gemeinsam mit Bruder Lennard ist er bereits seit 2005 Büttger Edelknabe. Als Erinnerung an ein schönes Jahr bewahrt Lukas in seinem Zimmer stolz die Erinnerungsscheibe und die Reste des Holzvogels auf. Sie werden bestimmt seine Residenz zieren, für die von den Nachbarn und dem Absperrdienst der Feuerwehr Büttgen auf der Zielgeraden vor Schützenfest die Vorbereitungen getroffen werden.

Mit der Bewirtung zum Röschendrehen möchte sich Familie Högener bei der Feuerwehr bedanken, die die Edelknaben an vergangenen heißen Schützenfesttagen immer mit kühlen Erfrischungen versorgt hat. Der Absperrdienst ist ganz nebenbei auch die schützenfestliche Heimat von Lukas Familie. Der dort praktizierte Gemeinschaftssinn ist eine hervorragende Basis für ein schönes Schützenfest, das wir Lukas, seinen Ministern und allen Büttger Schützen und Bürgern wünschen!

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