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60 Jahre Scheibenschützen Gesellschaft Büttgen 1950 e.V.

„Sicheres Auge, feste Hand braucht der Schütze auf dem Stand“

Als Devise der Scheibenschützen gilt der Wahlspruch: „Sicheres Auge, feste Hand braucht der Schütze auf dem Stand“.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen auch die verstorbenen Brudermeister Heinrich Franken und Peter Reuter. Aus Freude am Schützenwesen grün-deten im Jahre 1950 die Herren Konrad Endesfelder, Werner Schmidt, Heinrich Franken und Peter Reuter die Gesellschaft der Scheibenschützen in Büttgen. Bei der Gründung dieses Vereins wurden die Prioritäten und der Sinn der Scheibenschützen fest umrissen. Die Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Heimat- und Schützenfest nach dem Motto der Bruderschaft „für Glaube, Sitte und Heimat" zu bereichern, aber auch gleichzeitig den Schießsport zu fördern und auszuüben.

Mit dem monatlichen Schießen wurde im ersten Vereinslokal Bresser (Bahnhofsgaststätte), danach auf dem Hof der Sauerkrautfabrik in Büttgen und im zweiten Vereinslokal Wirkus der Grundstein für das wettkampf-mäßige Sportschießen gelegt. Im Laufe der Zeit war man aber mit diesem internen Schießen nicht mehr zufrieden und beschloss im Jahre 1953, sich dem Rheinischen Schützenbund anzuschließen. Der damalige erste Vorsitzende Heinrich Fran-ken erreichte nach langen Bemühungen, dass im Jahre 1966 ein offizieller Schießstand an der Turnhalle Aldegundisstraße eingerichtet wurde. Im Jahre 1987 wurde der Schießstand modernisiert und hervorragend ausgestattet, was ein besonderer Verdienst des ehemaligen Vorsitzenden Karl-Heinz Pagel ist.

Im Auftrag der Bruderschaft führen die Scheibenschützen auf diesem Schießstand das alljährliche Regimentsschießen und auf dem Schützenfestplatz das Königs- und Pfänderschießen aus. Viele Schützenzüge ermitteln unter Aufsicht von dafür geprüften Scheibenschützen unter der Führung von Armin Deinzer ihren Zugkönig auch auf diesem Stand.

In Erinnerung geblieben sind folgende Scheibenschützen als Könige der Bruderschaft: Wilhelm Kotzur, Heinrich Fran-ken, Peter Reuter, Franz Wirtz, Karl-Heinz Pagel, Dieter Thurow, Josef Esser und Markus Schmitz. Der König für 2009/2010, Markus II, ist auch Scheibenschütze. Aus diesem Verein kamen ferner die Jungschützenkönige Peter Heck, Karl-Heinz Palmen, Hermann-Josef Krause, Christian Schmitz und Carsten Kaumanns. Mitglieder der Scheibenschützengesellschaft waren die Verstorbenen Hubert Thora, Stabshauptmann der Bruderschaft, Franz Nolte, Hans Dahmen und Dieter Thurow von der 1. Fahnenkompanie und der langjährige Regimentsschieß- und Böllermeister Josef Esser. Ihm folgten Olaf Pagel und danach Willi Crombach als jetziger Regimentsschießund Böllermeister. Unvergessen ist der verstorbene Major Werner Schmidt. Viele Schützen im Dorf werden sich an ihn erinnern, als sie noch Tellschützen waren. Bei Beerdigungen von Mitgliedern der Bruderschaft trug über viele Jahre Hans Dahmen die Fahne. Dessen Amt hat nun Hans Müller übernommen.

Gesellschaftliches Leben spielt sich nicht nur an den Schützenfesttagen ab. Ein Ausdruck der Zusammengehörigkeit zeigt sich besonders an den vereinsinternen Veranstaltungen, wie dem Schießen von Brezeln am Jahresanfang, von Eiern am Ostermontag, von Schießschnüren am Fronleichnam, vom Königsvogel und von Pokalen zum Gedächtnis an Heinrich Franken und Peter Reuter im Herbst. Krönungsabend, Maifest, Jahresausflug und Weihnachtsfeier sind weitere Höhepunkte des Vereinslebens.

Auf den Schießständen an der Aldegundisstraße und in Holzbüttgen trainieren die Sportschützen wöchentlich. Die Jugend- und Schülermannschaften nehmen erfolgreich an Meisterschaftswettbewerben teil. Leutnant der Fahnengruppe ist Karl-Heinz Müller, Major der Gesellschaft Olaf Pagel, König (2009/10) Jürgen Krämer und Kassierer Markus Müller. Dr. Ortwin Leitzke leitet als 1. Vorsitzender jetzt über 10 Jahre die Gesellschaft.

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