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Patrick Pagel hat den Grundstein gelegt

Wer sich die Erfolge von Patrick Pagel bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften mit dem Luftgewehr ansieht realisiert schnell: Der kann wirklich schießen. Seine Erfolgsbilanz ist mit ersten Plätzen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften reich gesegnet. Auf dieser Basis will er in diesem Jahr auch bei den Landesmeisterschaften richtig durchstarten.

So ist aber auch klar, dass der Erfolg beim Schießen um die Würde des Schülerprinzen unserer Bruderschaft im letzten Jahr über Patrick führen würde. Auch wenn beim Schießen auf einen Holzvogel das Glück eine Rolle spielt. Patrick Pagel hat sein Können ausgespielt und ist Schülerprinz von Büttgen geworden. Dieses Amt hatte er bei unserer Tochterbruderschaft in Driesch bereits zweimal inne. Ein Schütze, zwei Schützenfeste, jeweils hier und dort Repräsentant, geht das? Dass es geht beweist Patrick, und dass noch mehr geht hat sein Opa, der unvergessene Karl- Heinz Pagel bewiesen, der mit seiner Frau Martha an der Seite jeweils zweimal Schützenkönig von Driesch und Büttgen war. Diese Kirmesfreude muss sich auf den Enkel übertragen haben.

Der kann es seinem Großvater nicht nur gleich tun, sondern auch noch Jungschützenkönig in beiden Bruderschaften werden. Der Grundstein für eine beispiellose Schützenlaufbahn ist jedenfalls gelegt. Diese startete er bereits im Alter von vier Jahren bei den Driescher Edelknaben bzw. der Scheibenschützengesellschaft Büttgen , wo sein Vater Olaf als Major Verantwortung übernommen hat.

Neben dem Schießsport hat der diesjährige Schülerprinz Wing-Tsun zum Hobby. Bei dieser Kampfkunst geht es schwerpunktmäßig um Selbstverteidigung, Ruhe und die Optimierung der Bewegungen. Im „Hauptberuf“ ist der fünfzehnjährige Patrick Schüler der Maria-Montessori-Gesamtschule in Büderich.
Seine ganz große Liebe gehört der Borussia aus Mönchengladbach. Nach manchen mehr oder minder freudlosen Jahren konnte er in der abgelaufenen Saison als Dauerkarteninhaber mit Vater Olaf viele tolle Spiele im Borussiapark und bei einigen Auswärtsspielen verfolgen. Jetzt freut er sich schon auf die Spiele im Europacup, auf die Borussias Fans seit 16 Jahren verzichten mussten.

Bei den Spielen im Borussiapark ist auch sein Minister Tim Kolbert gerne dabei. Der Sechzehnjährige besucht das Georg-Büchner-Gymnasium in Büttgen-Vorst. Eine Zeit lang war Tim auch Sportschütze, er hat sich aber jetzt verstärkt der Gittare zugewendet. Seine Zugheimat ist der Jägerzug „Jung-Jan-van- Werth“, der in diesem Jahr offiziell wieder aus der Taufe gehoben wurde, obwohl die Jungs schon mehrmals bei den Männern von „Jan-van-Werth“ vorweg marschiert sind. Die Grundlagen hat ihnen Tims Vater, Dieter Kolbert, ein langgedienter Büttger Schütze, während einiger Marschübungen vermittelt.

Jonathan Schneider hat sich ebenfalls bereiterklärt Minister zu sein. Er kennt seinen „Chef“ vom Sportschießen und ist dort ebenfalls so erfolgreich, dass auch er bei den Landesmeisterschaften an den Start gegangen ist. Er ist Mitglied bei den Jungscheibenschützen, die in diesem Jahr nach langer Pause wieder dabei sind. Jonathan ist 17 Jahre alt und besucht das Albert-Einstein-Gymnasium. In seiner Freizeit widmet er sich außerdem gerne dem Reitsport. Die Büttger Jungschützen warten seit einigen Jahren mit aufstrebenden Ergebnissen beim Mannschaftsschießen zum Bezirksjungschützentag auf.

Ende April, als ein wunderbarer Bezirksjungschützentag in Büttgen stattfand, hat unsere Mannschaft u.a. mit Patrick Pagel, Tim Kolbert und Jonathan Schneider wiederum Teamgeist und Können bewiesen und den Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Wenn das keine schöne Initialzündung für ein wunderbares gemeinsames Schützenfest ist.

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