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Lebensmittelpunkt: Büttgen

König von Büttgen sein ist in diesem Jahr Familiensache. Bei den Kleins ist das immer so. Sei es das Fooball-Spielen der Jungs, die Trierwallfahrt oder gemeinsame Urlaube und Ausflüge mit dem Wohnmobil. Das Familienleben ist gespickt mit gemeinsamen Aktivitäten, Trubel, Gästen und Freude. Es besteht die Gefahr, dass sich diese lebhafte Stimmung in den kommenden Schützen-festtagen auf die Büttger Schützen und auf Büttgen übertragen wird.

Die Königsfamilie wohnt gerne hier. Hier in Büttgen. Alle Familien-mitglieder sind irgendwie fest mit diesem immer noch dörflichen Ort verbunden und verwurzelt. Wurzeln geben Halt und Orientierung, ohne festzuhalten. So kann man Heimat verstehen. Norbert und Sabine unterstützen die Kinder dabei. Das Königspaar selbst ist hilfsbereit und engagiert, wenn es um die Belange Büttgens geht. Und sie sind präsent im Dorf. Auch die auswärtigen Familienmitglieder lassen sich gerne einladen, an den dörflichen Aktivitäten teilzuhaben, sei es beim Schützenfest oder beim Pilgern.
Und eins ist sicher: Die ganze Königsfamilie liebt Schützenfest. Sabine und Katharina lieben das Feiern und Tanzen, die Umzüge und die Paraden. Norbert hingegen das Treffen und Zusammensein mit seinem Zug und anderen Schützen und … na gut auch Tanzen … meistens. Die Jungs hingegen lungern lieber auf dem Kirmesplatz herum, essen Pommes und treffen sich mit Kumpels bei den Fahrgeschäften.

Alltag beim Schützenfest

Norbert war nie Edelknabe und musste warten bis er 14 Jahre alt war, um mit den Kumpels vom Fußball einen eigenen Zug, den Jägerzug Fidele Jonge, mitzugründen. Das war am 23. Mai 1996. Die meiste Zeit war und ist er der Kassierer und Spieß. 1992 war er an der Seite des leider im vergangenen Jahr verstorbenen Frank Kirchhartz Minister dieses Jungschützenkönigs.
Für den König sind die Kirmestage immer ein Ausnahmezustand. Dann braucht er weiße Unterhosen, bügelt seine weißen Hosen selbst und taucht vier Tage in eine andere Welt.
Sabine erlebte ihr erstes Schützenfest im Jahr 2000, dem Jungkönigsjahr von Patrick Lessmann. Sie hat sofort Freuer gefangen und wollte seit dem immer einmal Königin werden.

“Berufshofdame”

Tochter Katharina könnte man als Berufshofdame bezeichnen. In diesem Jahr erfüllt sie diese Aufgabe in Büttgen bereits zum dritten Mal. Auch in Vorst war sie schon als Hofdame Teil des Hofstaates. Die 23-jährige lebt mittlerweile in Düsseldorf und studiert dort Psychologie im Masterstudiengang.
Der heute 16-jährige Henri dürfte der erste Edelknabenkönig gewesen sein (2012), der vorher noch nie einen Meter marschiert ist. Aber es hat gereicht, um ihn mit dem Schützen-virus zu infizieren. Seit seinem Königsjahr ist er bei den Edelknaben mitmarschiert und hat im letzten Jahr mit anderen Schützenfreunden einen eigenen Zug gegründet, den Grenadierzug Büttscher Fründe. In diesem Jahr kommt noch eine besondere Aufgabe auf ihn zu: Er ist der Standartenträger des Königs-hauses. Dabei wird er beim Ehrengeleit teilweise von Tristan Arnert vertreten, denn Henri ist in diesem Jahr auch Hofdamenführer.
Johannes war ebenfalls als Edelknabe aktiv. Der 13-jährige war im Königsjahr seines Bruders der wohl jüngste Edelknabenminister - mit gerade einmal 6 Jahren. Auch er hat vor, im nächsten Jahr einen eigenen Zug zu gründen.
Beide Jungs gehen noch zur Schule und spielen leidenschaftlich Football bei den Gladiators in Neuss. Ein Hobby das sich mittlerweise auf die ganze Familie übertragen hat. So ist es üblich geworden, dass man gemeinsam in der NFL-Saison gemeinsam die Spiel-Übertragungen aus Amerika verfolgt – bis hin zum Superbowl.

Trierwallfahrt

Die Wallfahrt nach Trier spielt für die ganze Familie mittlerweile eine große Rolle. War es zunächst eine Belastung, dass Norbert jährlich nicht nur die fünf Tage der Fußwallfahrt nicht zu Hause war und vor- und nachher organisieren musste, so ist die Wallfahrt nach Trier heute ein gemeinsames und vielleicht auch verbindendes Element. Während Norbert und Katharina an der großen Fußwallfahrt teilnehmen, ging Sabine im letzten Jahr das erste mal bei der Herbstwallfahrt mit und hat sich für das nächste Jahr auch die große Wallfahrt vorgenommen. Katharina und Henri sind seit Jahren mit der Jugendwallfahrt unterwegs. Johannes hingegen wird in diesem Jahr das erste Mal bei der Jugendwallfahrt mitmachen. Dass er das Trier-Virus auf die ganze Familie übertragen konnte, macht den Ehemann, Papa und König stolz.

Sparkasse und Kindergarten

Die meisten Büttger verbinden mit dem König auch die Sparkasse. Norbert hat 1991 seine Ausbildung bei der damaligen Stadtsparkasse Kaarst-Büttgen absolviert. Seitdem ist er mit seiner Sparkasse eng verbunden, die jetzt durch Fusion die Sparkasse Neuss ist. Von außen betrachtet, kann man Norbert als eine treue und integere Sparkassenseele sehen. Das heutige Mitglied der Revisionsleitung und die Sparkasse sind für Büttgener immer noch untrennbar miteinander verbunden.
Für die Königin standen und stehen beruflich immer Kinder im Mittelpunkt. Als Erzieherin arbeitet sie in einem Kindergarten in Vorst. Ihr Anliegen und ihre Leidenschaft ist es immer, Kinder ein Stück weit in ihrem Leben zu begleiten. In ihren Berufen sind König und Königin in ihrem Element.

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