Restaurierung des Hochkreuzes mit Gottes Segen abgeschlossen
Die meisten Besucher des Friedhofs in Büttgen hatten es in den vergangenen Monaten mitbekommen, dass sich rund um das Priestergrab auf dem Hauptweg etwas tat. Erst wurde die kleine Grünfläche neu angelegt, dann war das Hochkreuz auf einmal eingerüstet. Hintergrund war die Patenschaft, die der Jägerzug „Selde Blömkes“ aus der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen vor einiger Zeit für das verwilderte Priestergrab übernommen hatte. Schnell hatten die Schützen festgestellt, dass hier eine umfangreiche Restaurierung von Nöten ist, um das fast 170 Jahre alte Hochkreuz vor dem Verfall zu retten. Schließlich bildet es einen zentralen Punkt auf der Sichtachse zwischen der Kirche St. Aldegundis und der Friedhofskapelle und soll somit auch ein anständiges Erscheinungsbild abgeben.
Das Hochkreuz ist Teil des Gesamtdenkmals Friedhof Büttgen. Unter dem Monument befindet sich eine Gruft mit Priestergräbern. Eingeweiht wurde es im Jahr 1856, die letzte Bestattung eines Priesters der katholischen Kirchengemeinde Büttgen fand dort 1954 statt. Dementsprechend entwickelte sich das Vorhaben auch zu einer großen Herausforderung: Die Schützen holten Gutachten und Angebote rein, stimmten sich mit der Stadt Kaarst ab und stellten durch die Akquise von Spendern die kostspielige Finanzierung auf ein sicheres Fundament. Die Restaurierung des Hochkreuzes übernahm dann der Steinmetzbetrieb von Harald Kuhn aus Neuss.
Zum feierlichen Abschluss der Maßnahme hatte die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen Anfang Oktober zur Einsegnung des Hochkreuzes alle Sponsoren, Schützen und interessierten Bürger eingeladen. Der Himmel war blau, die Sonne schien und auch das Priestergrab erstrahlte nun in neuem Glanz. Im Beisein unter anderem von Schützenkönig Jörg Michael Krause und Steinmetz Harald Kuhn spendete Diakon Hermann-Josef Krause den Segen für das restaurierte Hochkreuz. Im Anschluss lud Brudermeister Frederick Krüll alle Gäste noch zu einem kleinen Umtrunk in die Pampusschule ein, wo er allen Beteiligten und Sponsoren nochmals für ihr Engagement dankte.