Zum Hauptinhalt springen

St. Sebastianus Schützenbruderschaft         
Büttgen e.V.         

gegr. 1415         

So war unsere Jahreshauptversammlung 2026

| Stefan Reinelt | News

Das nennt man mal konstant: Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen zählte zum Jahresbeginn 740 Mitglieder. Exakt genauso viele wie ein Jahr zuvor. Ein bisschen Bewegung in der Mitgliederliste hat es aber dennoch gegeben. 22 Schützen waren ausgeschieden, 22 neu eingetreten. Darunter einige junge Leute, denn mit dem Grenadierzug „Schnapsidee“ wird es mindestens einen neuen Jungschützenzug geben. Ein weiterer Jägerzug stehe zudem in den Startlöchern, wurde bei der Jahreshauptversammlung verkündet. Die Mitgliederzahl ist zuletzt zwar stabil geblieben, doch gegen den allgemeinen Trend ist die Büttger Bruderschaft seit der Corona-Pandemie sogar um mehr als 30 aktive Schützen gewachsen. Dass einige ältere Schützenzüge sich in den vergangenen Jahren zurückgezogen hatten, konnte durch mehrere neue Züge mehr als ausgeglichen werden.

Bei der Versammlung zum Patronatstag konnten also gute Nachrichten für Büttgens Schützen verkündet werden. Die freuten sich auch darüber, dass an diesem Abend alle Getränke frei waren, und zahlten dies mit großer Spendenfreudigkeit für die Sammlung des Schützenkönigs Jörg I. Michael Krause zurück. Die Rekordsumme von 2600 Euro wird aufgeteilt für den Fonds „Büttger Bürger in Not“ und den Verein Schützen gegen Krebs.

Der Patronatstag begann traditionell mit einer Messe in der Kirche St. Aldegundis, der sich die Jahreshauptversammlung anschloss. Brudermeister Frederick Krüll und sein Stellvertreter Peter Bayer durften 14 Schützen für 50 Jahre Mitgliedschaft besonders nennen: Michael Barthel, Rudi Berle, Heinz Booms, Heinz-Peter Dappen, Wolfgang Eicker, Helmut Heubes, Norbert Kallen, Heinz-Michael Lessmann, Gerhard Meyer, Arno Püllen, Werner Schmitz, Werner Schöne, Dr. Reinhard Spicker und Heinz-Peter Toholt. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Heribert Dahmen und Gisbert Verbücheln ausgezeichnet. Josef Danners für 70 Jahre und Günter Schrills für 65 Jahre konnten nicht vor Ort sein und bekommen ihre Urkunden nachträglich.

Für die turnusgemäßen Wahlen zum Vorstand musste der Brudermeister dann alle anwesenden Schützen erst einmal zu einem außergewöhnlichen Wahlgang aufrufen: Denn die obligatorische Abstimmung darüber, ob Wahlen mit nur einem Kandidaten offen per Handzeichen durchgeführt werden können, musste auf Wunsch einzelner Schützen geheim abgehalten werden. Eine deutliche Mehrheit votierte schließlich für eine offene Wahl und gab anschließend auch allen Vorstandskandidaten ihre breite Zustimmung. Hier kam es mit einer Ausnahme nur zu Wiederwahlen, unter anderem wurden Brudermeister Frederick Krüll sowie der Vizepräsident und der Schatzmeister des Festausschusses, Ingo Thurow und Ralf Konnertz, in ihren Ämtern bestätigt. Bastian Brand wurde, nach einem Jahr kommissarisch, nun offiziell zum neuen Jägeradjutanten gewählt. Den Posten als Geschäftsführer der Bruderschaft führt er trotzdem fort.