Stechen um die Schießscheibe der Büttger Bruderschaft
Da hätte nicht einmal eine kalibrierte Linie mehr geholfen: Beim Armbrustschießen um die Schießscheibe der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen waren die beiden besten Schützen so exakt gleich nah am Mittelpunkt, dass weder Augenmaß noch Lineal hier entscheiden konnten. Also musste ein Stechen um den Sieger entscheiden. Das hatte es zumindest in den vergangenen 15 Jahren, seit Oberst Reinhard Block das Schießen organisiert, nicht gegeben. Somit ging das traditionelle Finale des Regimentsschießens der Bruderschaft dieses Jahr in die Verlängerung. Olaf Pagel von den Scheibenschützen und Philip Grofe vom Grenadierzug „Die Königsbraven“ bekamen einen zweiten Versuch. Wieder waren die beiden fast gleichauf, aber dennoch war der Sieger nun klar ersichtlich: Olaf Pagel.
Für das Schießen um die Schießscheibe hatten sich wie immer die jeweils drei besten Schützen der Corps und Gesellschaften beim Regimentsschießen Anfang des Jahres qualifiziert. Neben den beiden Finalisten im Stechen nahmen daran teil Steffen Kammann, Achim Leitzke, Michael Müller, Pascal Münten und Sebastian Piron. Die ebenfalls qualifizierten Michael Kammann und Sebastian Esser fehlten. Dafür war der amtierende Schützenkönig Denis Wieczorek mit seinen Ministern Helmut und Mike Reicharz an diesem Samstagvormittag zu Gast auf dem Schießstand in der Aldegundis-Halle. Der Majestät gehörte auch der Ehrenschuss. Übrigens: Außerhalb der Wertung war es der beste Treffer des Tages.
Die offizielle Verleihung der Schießscheibe 2025 an Olaf Pagel findet wie immer bei der zweiten Chargiertenversammlung im Mai statt.